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Über mich:


Peter Janoviček (1982, Bratislava)
Bibliothekar, Blogger, Buchautor

Bücher sind auf einer Seite Spaß für mich und auf der anderen Seite sind sie meine Arbeit. Von früher Kindheit liebe ich Lesen. Ich bin studierter Bibliothekar und seit mehr als einem Jahrzehnt bin ich in der Universitätsbibliothek in Bratislava tätig, wo ich für die wertvollsten und ältesten Sammlungen der Bibliothek sorge - unter anderem die einzigartige Bašagić- Sammlung, die auch in die Welterbeliste der UNESCO eingetragen wurde.

Seit dem Jahre 2013 arbeitete ich mit meinem Onkel Robert Hofrichter an gemeinsamen Buchprojekten zusammen. Unser erstes Buch heißt "Von Salzburg nach Pressburg" und erschien im Herbst 2014 im Verlag Styria premium Wien.
Im November 2015 begannen wir mit der Arbeit an zweitem gemeinsamen Buch mit dem Titel "Des Doppeladlers wilder Osten: Streifzüge durch Galizien und die Bukowina und der erste Traum von Europa" für Kral Verlag. Das Buch ist im November 2016 erschienen.
Ich liebe es, schöne Fotos zu machen und über Dinge, die ich mag, auf meinem Blog zu schreiben (in Slowakisch).


Bücher

Robert Hofrichter, Peter Janoviček:
Von Pressburg nach Salzburg
Grenzgänge zwischen Städten, Völkern und Regionen der k.u.k. Monarchie

- Stimmungsvolle Zeitreise durch die Welt der Donaumonarchie
- Begegnungen mit Menschen und Orten
- Reflexionen zur Vergangenheit und Gegenwart Mitteleuropas

Von Pressburg nach Salzburg: ein nostalgischer Streifzug durch kakanische Städte und Landschaften.
Wir begegnen dem slowakischen Volkshelden Juraj Jánošík und der Operndiva Edita Gruberová, wir hören von den Kelten, Römern und von Adolf Hitler, vom Balkan und dem Orient, die beide laut Metternich in oder hinter Wien beginnen.

Robert Hofrichter und Peter Janoviček widmen sich der Frage, wie viele Urgroßväter ein Mensch hat und zu welcher Nation sich der Schwiegervater von Richard Wagner bekannte.Wir hören vom berühmten jüdischen Rabbi Chatam Sofer und von Salzburgs größtem Sohn, der nach Pressburg reiste und dessen Vater über die schlechten Straßen in Oberungarn schimpfte.

Anekdoten und Erinnerungen, die durch Gespräche mit Karel Schwarzenberg, Barbara Coudenhove-Kalergi, Milan Lasica, Fedor Gál und Friedrich Gottas ergänzt werden.

Erscheinung: September 2014
208 Seiten © 2014 
by Styria premium, Wien
1. Auflage 2014 
ISBN: 978-3-222-13476-0




"Des Doppeladlers wilder Osten:
Streifzüge durch Galizien und die Bukowina und der erste Traum von Europa"
von Robert Hofrichter und Peter Janoviček

Dieses Buch ist Liebhabern der k.u.k.-Vergangenheit gewidmet, der Geschichte allgemein und ebenso jenen, die gern reisen und dabei mehr über die unbekannten Seiten Europas erfahren möchten.

Das Autorenduo Robert Hofrichter und Peter Janoviček, der Onkel aus Salzburg und sein Neffe aus Bratislava, begeben sich auf eine zweite gemeinsame literarische Reise auf den Spuren des Doppeladlers. Diesmal zieht es sie aus dem Zentrum der Monarchie an der Donau an die äußerste Peripherie im Osten Europas, in die einstigen Kronländer Galizien und Bukowina,. Länder, die es in jener Form weder vorher noch nachher gegeben hat. Zu einem Mythos haben es die beiden Kronländer somit nicht weit.
Ihre 2.500 Kilometer lange Reise starten die Autoren in Niederösterreich bei Gräfin Schönborn-Buchheim, um weiter über Preßburg und die Slowakei zu fahren und kurz Schlesien zu streifen, dann geht es weiter nach Krakau, und schließlich über Tarnów, Rzeszów und Przemysl zur die Grenze der heutigen EU zur Ukraine. Mit Spannung und großen Erwartungen erreichen sie Lemberg, die Stadt des Löwen, die einstige Hauptstadt Galiziens und viertgrößte Stadt der Monarchie, und später Brody an der einstige Grenze zum Zarenreich. Quer durch die tiefste Provinz und das Land der Kosaken suchen sie nach den zerstörten Spuren des östlichen Judentums, besuchen ihre Schtetl und amüsieren sich über die vielen Anlehnungen aus dem Jiddischen in unserer Alltagssprache. Schließlich erreichen sie die Bukowina, ein fernes Land, das als Folge der Machtpoker der Großmächte schließlich österreichisch wurde und während einer kurz andauernden guten alten Zeit den ersten Traum von einem multiethnischen, friedlichen Europa versinnbildlichte. Ein Abstecher führt sie bis nach Rumänien nach Suceava, bevor sie wieder einen westlichen Kurs einschlagen und nach Transkarpatien mit seinen Städten Mukatschewe und Uzgorod  und damit wieder in den ungarischen Teil der Doppelmonarchie gelangen.

Galizien und Bukowina sind für die meisten Menschen aus dem vertrauten Herzen Mitteleuropas eine terra incognita. Wer kennt noch die Erzählungen von den ruhmreichen Zeiten von Lemberg und Czernowitz? Für die Autoren war es eine wunderschöne Aufgabe in jene goldene Ära zurückzureisen.

Die multiethnische Monarchie kann man vielleicht als ein erstes Modell für Europa interpretieren; was die Zukunft der Ukraine und Europa bringen wird, vermögen sie nicht zu prognostizieren. Der Traum von einem besseren Europa lebt aber auf dieser und jener Seite der Schengen-Außengrenze, und das nicht mehr existierende Galizien ist eines der Symbole für diesen Traum.  

Erscheinung: November 2016
ISBN: 978-3-99024-471-5
1. Auflage 2016
Format: 21 x 29,5 cm
Seiten: 208
Ausstattung: Hardcover mit Schutzumschlag
Preis: € 29,90

Mit Dr. Erhard Busek,
Ehrengast unserer Buchpräsentation
im Slowakischen Institut in Wien.
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